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Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg im Klever Reichswald gefunden

Eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Sonntag den 29.04.2012 von Spaziergängern im Klever Reichswald gefunden, da die Granate beschädigt war und der ausgetretene Phosphor mit der Umgebungsluft reagierte und dadurch begann zu qualmen. Die Spaziergänger informierten umgehend die Feuerwehr & Polizei. Die eintreffenden Rettungskräfte der Feuerwehr aus Reichswalde und Materborn schütteten Zement über die noch qualmende Granate. Die Klever Polizei sowie das Ordnungsamt forderte den Kampfmittelräumdienst aus Düsseldorf an.

Wie ein zuständiger Förster vom Regionalforstamt Niederrhein sagte, käme es immer öfter dazu das so genannte Sondengänger den Klever Reichswald auf alte römische Münzen sowie Wehrmachtsorden und Parteiabzeichen absuchen, dabei gefundene Munition & Granaten werden einfach achtlos an der Oberfläche liegen gelassen.

Informationen zu Phosphorgranaten

Phosohorgranaten wurden im Zweiten Weltkrieg von britischen und amerikanischen Bombern abgeworfen. Der weiße Phosphor entzündet sich allein durch den Kontakt mit Sauerstoff und brennt dann großflächig mit einer 1300 Grad Celsius heißen Flamme ab. Dabei entwickelt sich beißender, weißer Rauch. Neben der starken Brandwirkung drohen Verätzungen von Haut und Atemwegen. Weißer Phosphor verursacht dabei Verbrennungen dritten Grades, zum Teil bis auf den Knochen.

Phosphor-Dämpfe << Die Dämpfe sind hochgiftig und können auch fünf bis zehn Tage nach der Inhalation noch zum Tod führen >>

 


 

 

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Kellerbrand Hagsche Poort

Am Freitag (18. November 2011) um 08.56 Uhr rückte die Feuerwehr mit den Löschzügen Kleve und Materborn zu einem Wohnungbrand auf der Straße Hagsche Poort aus. In der Kellerwohnung eines Sechsfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen, welches die Feuerwehr sehr schnell kontrollieren und löschen konnte.

Die 55-jährige Wohnungsinhaberin der Kellerwohnung wurden von zwei mit schwerem Atemschutz ausgerüsteten Feuerwehrleuten ins Freie getragen. Die anderen Bewohner des Hauses hatten das Haus bereits teilweise verlassen oder wurden von der Feuerwehr nach draußen begleitet. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurden vier Personen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die 55-Jährige, eine 71-jährige Nachbarin und ein 10 Monate alter Säugling verblieben stationär. Die 33-jährige Mutter des Kindes konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden.

Die neun Bewohner des Hauses kamen vorübergehend bei Verwandten und Bekannten unter. Nach ausreichendem Lüften sind die Wohnungen in einigen Stunden wieder bewohnbar. Das Ordnungsamt der Stadt Kleve war vorsorglich vor Ort, um Unterbringungsmöglichkeiten für die Bewohner zur Verfügung zu stellen. Die Brandursachenermittler der Kripo Kalkar nahmen die Ermittlungen auf.

Quelle: Kreispolizeibehörde Kleve

 


 

 


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